Das Leber-Qi und
die innere Reinigung

Der kalte Februar – zweiter Monat des Jahres und zugleich dritter Wintermonat – ist fast rum. Benannt wurde der Monat nach dem römischen Reinigungsfest Februar, das zelebriert wurde, um die Dämonen des Winters zu vertreiben und Raum für positive Energien zu schaffen. Seinem Ursprung folgend gilt der Februar als Reinigungsmonat. Ein guter Zeitpunkt also, um auch den Körper zu entgiften, damit das Qi wieder fließen und der Organismus wieder ins Gleichgewicht kommen kann. Auch wenn der Februar in Kürze vorbei ist, lohnt es sich auch in den darauffolgenden Wochen, den Körper auf den Frühling vorzubereiten und in Schwung zu bringen. Um den Qi-Fluss eines Menschen positiv zu beeinflussen, sollte vor allem bei der Leber angesetzt werden. In der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt die Leber als Motor des gesamten Körpers, der den harmonischen Fluss des Qi gewährleistet. Dieser harmonische Fluss kann jedoch in ein Ungleichgewicht geraten, wodurch sich Unwohlsein und über längere Zeit hinweg sogar Krankheiten ausbreiten können.

Die Leber gilt als äußerst emotionales Organ. Sie reagiert direkt auf Wut, Ärger und Stress und bevorzugt Entspannung und Freiraum. Deshalb fühlen sich auch viele Menschen mit angespannter Leber eingeengter, sowohl auf beruflicher als auch privater Ebene. Auch eine unausgewogene Ernährung und synthetische Stoffe aus Nahrung und Medikamenten können die Leber stark überfordern und zu einem sogenannten Leber-Feuer führen. Wird die Leber insgesamt zu stark belastet, kann es zu einem Leber-Qi-Stau und auf lange Sicht zu einem andauernden Zustand der Depression, Frustration und Erschöpfung kommen.

Was kann man nun tun um dieser Stagnation entgegenzuwirken? Zum einen können geistige Übungen wie Meditation aber auch körperliche Betätigungen helfen, den Stau aufzulösen. Besonders effektiv ist jedoch vor allem eine Ernährungsumstellung. Dabei sollte man auf den übermäßigen Verzehr von erhitzenden Lebensmittel wie frittierte, gebackene oder gebratene Speisen, aber auch auf scharfe Gewürze wie Muskat, Pfeffer, Chili oder Paprika verzichten. Vermeiden sollte man zudem aktivierende Getränke wie Kaffee oder schwarzen Tee und selbstverständlich Alkohol. Vor allem abends sollte man sich hauptsächlich kühlend ernähren. Das heißt jedoch nicht, dass man sich von warmen Speisen vollkommen distanzieren muss – eine Gemüsesuppe wirkt nämlich beispielsweise kühlend, da sie aufgrund der hohen Flüssigkeitsmenge das innere Leber-Feuer abschwächen kann. Weitere besonders kühlende Lebensmittel sind Fisch, Reis, Kartoffeln und Gemüse. Daneben sollten Sie viel Wasser und entgiftende Tees zu sich nehmen, um den harmonischen Fluss des Leber-Qi optimal zu unterstützen. Dafür bietet sich auch die YIN YANG BALANCE TCM Teemischung von Ashéra an. Die hochwertige Mischung enthält Goji-Beeren, Chrysanthemenblüten und Süßholzwurzel und wirkt sich positiv auf das Leber-Qi aus. Genießen Sie den Tee am besten abends, so unterstützen Sie Ihre Leber optimal bei der Entgiftung und Regeneration über Nacht.

Nehmen Sie sich doch einfach die momentane Fastenzeit als Anlass, um Ihre Ernährung ein wenig umzustellen und Laster wie Coffein, Nikotin oder Fast Food aus Ihrem Alltag zu verbannen. Bei akuten Leber-Stau-Beschwerden kann übrigens auch die Akupunktur sehr gut helfen, um aus dem Kreislauf der Stagnation auszubrechen. Sie werden merken – wenn das Qi wieder harmonisch fließt, profitiert nicht nur der Körper, sondern auch der Geist.

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