Ganoderma
Der Pilz der Unsterblichkeit

Der Pilz der Untersterblichkeit, wie die Chinesen den Ganoderma-Pilz unter anderem auch nennen, ist geschmacklich eher süß, er wirkt neutralisierend, tonisiert das Qi (chinesisch für „Lebensenergie“) und nährt zudem das Blut.

Der durch die Traditionelle Chinesische Medizin als geistberuhigend beschriebene Pilz wirkt kosmetisch gesehen vitalisierend und entzündungshemmend. Er verleiht der Haut nachhaltig Feuchtigkeit und verhindert Feuchtigkeitsverlust. Ebenso fördert Ganoderma die Zellregeneration, erhöht die Hautelastizität und stärkt die Hautbarriere.

Die hautaufhellende und antioxidative Wirkung zeichnet den Pilz besonders aus. Er hemmt Lipofuszin: ein protein- und cholesterinhaltiges bräunliches Gemisch lipo- und argentophiler Pigmente, das sich – alters- und stoffwechselabhängig – in Epithelzellen und Zellen mesenchymaler Herkunft anreichert. Die Ursachen von Altersflecken (Hyperpigmentierungen) sind vielfältig. Neben der Aktivierung der Tyrosinase durch UV-Licht, die den pigmentbildenden Schutzmechanismus der Haut in Gang setzt, sind endogene Radikale daran beteiligt, die beispielsweise durch lokale Entzündungsprozesse oder Medikamente entstehen. Photosensibilisierende Substanzen aus Nahrung, pflanzlichen Extrakten und Tees sowie Kosmetika sind weitere Auslöser. Pigmentierungen bestehen nicht immer nur aus Melanin, sondern können wie im Fall der Altersflecken auch abgelagerte, endogene Stoffwechselprodukte enthalten, die durch Oxidation von Proteinen und Lipiden entstehen (Lipofuszin).

Außerdem erhöhen seine Inhaltsstoffe die Feuchtigkeit der Haut. Doch nicht nur in der Kosmetik findet der in Asien angebaute Pilz Anwendung: Ebenso wird ihm therapeutisches Nutzen nachgesagt.
Der Ganoderma-Pilz besteht großteils aus Triterpene (u.a. Ergosterin), Polysaccharide (Glucan, Ganoderan) und organische Säuren.