Im Einklang mit dem Biorhythmus:
Die chinesische Organuhr

Wir leben momentan in dem wohl hektischsten Zeitalter der Menschheitsgeschichte. Unser täglicher Rhythmus wird durch unseren durchstrukturierten Alltag bestimmt: Wir stehen auf, wenn wir zur Arbeit müssen – bei manchen ist das schon um 4 Uhr morgens, bei anderen hingegen vielleicht erst um 8 Uhr abends – und auch in unserer Freizeit machen wir die Nächte oft zum Tag oder reisen in ferne Länder und finden uns plötzlich in einer völlig anderen Zeitzone wieder. Für uns ist das etwas ganz Selbstverständliches – natürlich ist das jedoch nicht.

Die natürlichen Rhythmen unserer Erde begleiten den Menschen schon seit dem Anbeginn seiner Existenz. Der Wechsel von Tag und Nacht sowie der Kreislauf der Jahreszeiten bestimmen sein tägliches Leben. In der heutigen Zeit hören wir immer seltener auf unsere innere Uhr und haben kaum mehr ein Gefühl für die Rhythmen der Natur. Nach den Lehren der Traditionellen Chinesischen Medizin ist unser Biorhythmus eng mit unserem Körper und damit auch mit unserem Wohlbefinden und unserer Gesundheit verbunden.

Demnach lohnt es sich also, auf die innere Uhr zu vertrauen, damit man die Disharmonien im Körper so schnell wie möglich erkennen und ihnen entgegenwirken kann. Ein wichtiges Hilfsmittel ist hierfür die chinesische Organuhr. Sie veranschaulicht, zu welcher Tageszeit welcher Funktionskreis dominiert und am stärksten mit Qi versorgt wird. Von 7 bis 9 Uhr morgens hat z. B. der Magen seine Hochzeit. In diesen zwei Stunden ist unser Organismus besonders aufnahmebereit. Jetzt kann er die Nahrung und die Nährstoffe am besten verarbeiten. Aber auch unser Geist freut sich morgens über Input und ist in der Früh aufgeschlossen für Gespräche oder Informationen aus Radio oder Zeitung. Druck und Hetze am Morgen können in der Magenzeit hingegen für einen starken Anstieg der Stresshormone sorgen. Nimmt man sich zu wenig Zeit in den Morgenstunden, können sich erste Anzeichen für Probleme des Magenmeridians bemerkbar machen, etwa morgendliche Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Sodbrennen aber auch Erschöpfung, Trägheit und Wut.

Aber auch mitten in der Nacht sind unsere Funktionskreise aktiv. Zwischen 1 und 3 Uhr ist beispielsweise Leberzeit. Treten in dieser Zeitspanne häufiger Schlafstörungen auf, kann das auf ein Ungleichgewicht der Leber hindeuten. Grund dafür kann sein, dass die Entgiftungsfunktion der Leber sehr stark beansprucht wird, z. B. durch zu viel Alkohol oder Medikamente. Aber auch wenn uns psychisch etwas stark belastet kann sich dies auf die Leber auswirken. Um die Leber zu unterstützen, sollte man gesund und regelmäßig essen und sanften Ausdauersport in den Alltag integrieren. Beim Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen können sich Körper und Seele entspannen und Blockaden gelöst werden. Zur weiteren Unterstützung der Leber kann auch die Ashéra YIN YANG BALANCE Teemischung beitragen. Sie enthält Goji-Beeren, Chrysanthemenblüten sowie Süßholzwurzel und verbessert damit den harmonischen Fluss des Leber-Qi. Eine Tasse am Abend kann das Wohlbefinden steigern und für einen gesunden und erholsamen Schlaf sorgen.

Die insgesamt zwölf Funktionskreise dominieren jeweils zwei Stunden am Tag. Nach 24 Stunden beginnt der Kreislauf wieder von vorne. Die chinesische Organuhr kann ein äußerst praktischer Begleiter im Alltag sein, der uns daran erinnert, dass wir trotz unserer vielen Verpflichtungen immer auch genug Zeit für uns selbst einplanen müssen. Damit schaffen wir uns beste Voraussetzungen für Gesundheit, Wohlbefinden und innere Ruhe.